2. Mose 27

 

Der Brandopferaltar (Teil 2),

 

Predigttext: 2. Mose 27
Ergänzend: 3. Mose 1,1-9; 3. Mose 4,22-35


Der Altar war Zentral in der Stiftshütte, aber trotzdem im Vorhof, damit das ganze Volk Zugang zu ihm hatte. (Ins innere durften nur die Priester.) 

Christus ist auch der eigentliche Tempel. Ohne ihn gibt es keinen Tempel, und ohne ihn ist die Gemeinde auch nicht Gemeinde. (Offenbarung 3,20)  In Ephesus zeigt sich, dass Gemeinde aufhört Gemeinde zu sein, wenn Christus nicht mehr in der Mitte ist. (Offenbarung 2,1-5)

Bezeichnend ist, dass der Sünder dass Opfer für den Altar selbst schlachten muss. Er muss auch die Haut abziehen und die Eingeweide waschen. Eine stinkende und anstrengende Angelegenheit, die ihm deutlich machen soll, dass es seine Schuld ist, die den Tod des Tieres gebracht hat. Gott hat das Tier als Ersatz gegeben, eigentlich hätte der Sünder sterben müssen. 

Dies deutet auch auf Christus hin: Meine Schuld tötete Christus am Kreuz!

Die Betrachtung vom Oper Christi muss dahin führen, dass wir die Sünde ernst nehmen und mehr hassen als vorher. 
Die Aussage:"Die Sünde ist nicht mehr so schlimm, weil Gott sie ja vergibt" ist leider oft anzutreffen, verpasst es aber zu verstehen, dass Sünde noch genau so schlimm ist wie vorher, und Gott seinen gerechten Zorn über Sünde ausgießt. Doch für seine geliebten Kinder geht der Zorn in vollem Maße auf seinen Sohn über.

Das führt zur Dankbaren Hingabe von Christen, so dass sie ihren eigenen Leib wiederum als lebendiges Opfer zum Gottesdienst geben wollen. Dies bedeutet, ganz für Christus zu leben, sich nicht dem Weltenlauf anzupassen und zu versuchen, nach dem Willen Gottes zu leben. (Röm 12,1)

Hebräer 13,8-15 Lehrt uns weiter, dass der Christ Anteil an der Schmach und dem Leid Christi haben wird - und er dafür dankbar sein wird!

Weiter erwähnte Bibelstelle:
Ps 84,2-11